Satsang mit Oliver - Begriffserklärung |
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Begriffe und wie ich sie verwende
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Satsang
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Der aus dem indischen Sanskrit stammende Begriff "Satsang" kann frei mit "Begegnung mit der Wahrheit" übersetzt werden. Im traditionellen indischen Satsang versammeln sich suchende Menschen um einen erwachten, befreiten Lehrer und erfahren die Stille des Seins, die sich sowohl durch Worte als auch durch akustische Stille ausdrücken kann. Fragen können auftauchen, Antworten können folgen. Konzepte, Wünsche, Glauben, Hoffnungen erscheinen, werden als solche erkannt und verschwinden wieder. Das Sein kommuniziert mit dem Sein. Niemand spricht, niemand hört zu. Im Satsang zeigt Einheit der Einheit die Absurdität des Spiels des Getrenntseins auf. |
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Advaita
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Der aus dem Sanskrit stammende Begriff "Advaita" bedeutet so viel wie "Nicht-Dualität". Hier in diesem Kontext wird er folgendermassen gehandhabt: |
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Erleuchtung
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Erleuchtung ist ein Konzept, also ein Gedankengebilde des Verstandes, das grundlos aus DEM aufsteigt, was Du bist. Es gibt keine erleuchtete Person. Wenn Erleuchtung scheinbar auftaucht, taucht sie für niemanden auf. Erleuchtung ist gleichbedeutend mit dem Wegfallen der Person, die Erleuchtung anstrebt. Dann ist reines, unpersönliches Sehen da, dass alles das Eine ist. |
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Trennung
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Alles innerhalb der scheinbaren Welt (Manifestation) lässt sich letzten Endes immer auf den ursprünglichen Gedanken der Trennung zurückführen, mit dem sich ein Mensch in den ersten Lebensjahren zu identifizieren beginnt. Es ist die Überzeugung, ein Körper, also ein getrenntes Wesen mit einem freien Willen zu sein, das sich in der Welt behaupten und verteidigen muss. Alle scheinbaren Probleme führen schliesslich zu diesem einen Trennungsgedanken zurück. Das Leben, das göttliche Spiel ist ein Schachspiel mit unendlich vielen Feldern, das mit der Taktik des menschlichen Verstandes nie gewonnen werden kann. Schachmatt ist gleichbedeutend mit dem Verschwinden dieses einen Trennungsgedankens. Was übrig bleibt, ist unpersönliche Einheit, reines Sein. |
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Konditionierung
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Unter Konditionierung verstehe ich alles, was auf die Körper-Verstand-Einheit einwirkt und sie zu dem gemacht hat, was sie jetzt in diesem Augenblick ist: DNA (Vererbung), Beziehungen (Eltern, Geschwister, nahes Umfeld), Gesellschaft, Schule, Klima, Ort, Universum etc. Es spielt keine Rolle, was alles auftaucht, denn es hat nichts mit Dir als Essenz zu tun. Es taucht in Dir auf, im reinen Gewahrsein. Das Selbst, das Sein ist nicht involviert in diesen Prozess, diesen Film des Lebens, der sowieso abläuft, wie er abläuft. Das Drehbuch ist geschrieben, der Film ist gedreht, die Rollen werden von Dir gespielt. Du bist die Leinwand, auf die der Film projiziert wird, Du bist das Licht und Du bist der Zuschauer. Alles erscheint in Dir, nichts ist getrennt von Dir. Die Welt erscheint in Dir, nicht umgekehrt. |
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Konzept
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Ein Konzept ist ein gedankliches Konstrukt. Es wird vom Verstand (engl. "mind"), der ebenfalls nur eine Ansammlung von Gedanken ist, benötigt, um etwas einzuordnen, zu schubladisieren. Um etwas zu begreifen, was letztendlich nicht begriffen werden kann. |
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Gnade
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Das Sein kennt keine Gnade, denn es ist die Gnade selbst. Gnade ist immer gegenwärtig. Sie ist das einzige, was ist. Sie kann von niemandem gegeben werden und Du kannst Dich nicht auf sie vorbereiten. Gnade ist die Einladung, also gewissermassen das Geschenk des Seins an sich selbst, zu akzeptieren, dass DAS, was ist, das Eine ist. Die Essenz von Dir. |
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